Eine Pulsation entsteht durch den zyklischen Fördermechanismus bei Verdrängerpumpen. Je nach Pumpentyp wird das Fördermedium nicht kontinuierlich sondern in Volumenpaketen transportiert. Diese periodischen Volumenstromschwankungen führen zu Druckschwankungen im Förderleitungsnetz, die sich als Pulsation bemerkbar machen.
Wir führen in unserem Leistungsportfolio Zahnradpumpen von KRACHT sowie Schraubenspindelpumpen von Allweiler und IMO. Beide Pumpentechnologien haben je nach Anforderung ihre Berechtigung. Das Pulsationsverhalten von Zahnradpumpen und Schraubenspindelpumpen unterscheidet sich jedoch aufgrund ihrer unterschiedlichen Konstruktionsprinzipien und Arbeitsweisen.
Zahnradpumpe:
- Pulsationsverhalten: Zahnradpumpen erzeugen einen stark pulsierenden FörderstromDer Förderstrom ist ein wichtiger Begriff in der Pumpentech... Mehr. Dies liegt an der Arbeitsweise der Pumpe, bei der sich die Zahnräder kontinuierlich ineinandergreifen und das FördermediumFördermedium ist ein Fachbegriff in der Pumpentechnik. För... Mehr in diskreten Volumina transportieren. Die Förderrate variiert daher periodisch mit jedem Zahnradumlauf, was zu einem ausgeprägten Druckpuls führt.
- Einflussfaktoren: Die Pulsationen sind stärker bei kleineren Pumpen mit höherer Drehzahl und höherem Differenzdruck. Auch die Zahnradgeometrie und die Toleranzen zwischen den Zahnrädern beeinflussen die Pulsationen.
Schraubenspindelpumpe:
- Pulsationsverhalten: Schraubenspindelpumpen arbeiten durch zwei oder drei ineinandergreifende Schrauben, die das Fördermedium kontinuierlich und nahezu pulsationsfrei transportieren. Im Vergleich zur Zahnradpumpe erzeugt eine Schraubenspindelpumpe nur geringe Pulsationen oder sogar nahezu keine, da der Förderprozess konstant und gleichmässig verläuft.
- Einflussfaktoren: Die pulsationsfreie Förderung wird durch die präzise Geometrie und das ständige Eingreifen der Spindeln erreicht. Das Design der Spindeln und der Spalt zwischen ihnen spielt hier eine wichtige Rolle für die Reduzierung von Pulsationen.
Fazit:
Um negative Auswirkungen von Pulsationen in Form von Druckstössen, Vibrationen oder erhöhtem Verschleiss zu minimieren ist bei der Auslegung der Pumpe das Pulsationsverhalten genaustens zu beachten. Ziel ist es, Druckspitzen zu begrenzen, Resonanzen zu vermeiden und die Lebensdauer der Anlage zu erhöhen. Der Vergleich zwischen den zwei Pumpentechnologien resultiert wie folgt:
- Zahnradpumpe: Höhere Pulsationen aufgrund des diskontinuierlichen Fördermechanismus.
- Schraubenspindelpumpe: Geringe Pulsationen durch den kontinuierlichen und gleichmässigen Förderprozess.
Schraubenspindelpumpen sind daher in Anwendungen, bei denen ein möglichst pulsationsfreier FörderstromDer Förderstrom ist ein wichtiger Begriff in der Pumpentech... Mehr erforderlich ist, vorteilhafter. Zahnradpumpen können für Anwendungen mit weniger Anforderungen an Pulsationen und in kompakteren Bauformen geeigneter sein.
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