Pneumatikpumpen zur Entleerung 

Pneumatische Entleerpumpen - hermetisch dichte Pumpenlösung für besonders dickflüssige Medien

Sie suchen eine hermetisch dichte Pumpe zum Verfüllen oder Entleeren von Fässern? Für Chemie, Pharma und Lebensmittelproduktion sind pneumatische Entleerpumpen meist die ideale Lösung. Hier erhalten sie Informationen zum Funktionsprinzip, den besonderen Eigenschaften und der Auslegung dieser Pumpenart

Ob zum Umfüllen, Zuführen, Versprühen oder Transportieren von besonders dickflüssigen Medien: In produzierenden Industrien, wo hermetisch dichte Lösungen im Umgang mit Fässern benötigt werden, wird die pneumatische Entleerungspumpe eingesetzt. Wir bieten Kolben- und Membranpumpen dieser Technologie an und arbeiten dafür mit führenden Pumpenherstellern zusammen. Unser Expertenteam ist bestens Vertrauen, mit den Anforderungen von Chemie, Pharma und Lebensmittelproduktion und weiss, worauf es bei diesen pneumatischen Pumpenlösungen ankommt. Wir von der schubag AG bieten Full-Service rund um die Pumpe – von der initialen Planung (auch unter Berücksichtigung von ATEX-Zonen) bis zur Montage, Inbetriebnahme und Wartung. Sie haben Interesse an einer Pneumatikpumpe oder benötigen Beratung? Fragen Sie uns gerne an!

Haben Sie Fragen oder benötigen Sie eine Beratung?

Kontaktieren Sie unseren Spezialisten Johannes Hedtstück, Ihr Ansprechpartner für die Lebensmittelindustrie. 

Schubag AG

Johannes Hedtstück

Pumpenfachingenieur TU (i.A.)

Johannes Hedstück - Vertrieb Pumpen Schweiz

Über pneumatische Entleerpumpen

Pneumatische Entleerpumpen sind eine spezielle Art der Verdrängerpumpe. Die hermetisch dichte Pneumatikpumpe eignet sich insbesondere für die unterschiedlichsten Ansprüche beim Befördern von äusserst dickflüssigen Produkten. Zu den Haupteinsatzgebieten zählen die Lebensmittel, – Chemie, – und Pharmaindustrie, weil dort einstellbare Förderströme und in vielen Fällen auch ATEX-Zertifizierungen benötigt werden.
Inhalt

Arten

Die Pneumatikpumpe lässt sich grundsätzlich nach Kolben- und Membranpumpen klassieren:

Kolbenpumpen arbeiten mit einem Zylinder in dem sich ein Kolben hin und her bewegt sowie einem Zu- und Ablauf und jeweils einem Ventil, welches bei jedem Hub geschlossen wird. Beim ersten Hub strömt das Medium in den Zylinder und beim zweiten wird es dann wieder herausgepresst.

Das Prinzip der Membranpumpen ist fast identisch. Jedoch wird das Fördermedium durch eine Membran vom Antrieb getrennt und das Problem der Abdichtung ist damit einfacher gelöst. Der Antrieb ist somit von schädlichen Einflüssen des Fördermediums wie beispielsweise Partikel oder Korrosion abgeschirmt.

Wir verfügen über eine grosse Auswahl pneumatischen Entleerungspumpen für die Industrie. Ob Pharma, Chemie oder Lebensmittelproduktion, dank der Zusammenarbeit mit führenden Pumpenherstellern dieser Technologie finden wir für jede Anwendung die optimale Lösung. Unsere Pumpenlösungen sind auf Wunsch auch ATEX-zertifziert.

Anwendungsgebiete

Pneumatische Entleerpumpen werden vorrangig in produzierenden Industrien eingesetzt, wo ein einstellbarer Förderstrom benötigt wird. Dies gilt für die unterschiedlichsten Applikationen wie das Umfüllen, Zuführen, Versprühen oder Transportieren von Medien, wobei es sich meist um besonders dickflüssige Produkte handelt. Daher ist diese Pumpentechnik in Lebensmittel, – Chemie, – und Pharmaindustrie, also da, wo viele Fässer entleert oder umgefüllt werden, als Kolben- oder Membranpumpe besonders gefragt.

Dank eines druckluftbetriebenen Antriebs können Pneumatikpumpen zur Entleerung auch in potentiell explosionsgefährdeter Umgebung eingesetzt werden und sind auf Wunsch ATEX-zertifiziert.

Funktionsprinzip

Pneumatikpumpen werden mit Druckluft betrieben. Eine Membran oder Kolben erzeugt durch eine Hin- und Herbewegung einen Saug- bzw. einen Förderdruck. Durch Rückschlagventile wird das Rückströmen des Mediums verhindert. Somit lässt sich eine hermetische Dichtheit gewährleisten. Spezielle Aufsätze für den Saugstutzen ermöglichen es Behälter fast rückstandslos zu entleeren.

Pumpenauslegung

Die Pumpen sind in unterschiedlichen Materialausführungen für Dichtungen und Gehäuse erhältlich. Je nach Einsatzgebiet werden Ausführungen in Edelstahl (AISI 304 / 316) sowie Bauform in kurzem oder langem Design eingesetzt. In jedem Fall sind bei der Pumpenauslegung die Einbau- und Platzverhältnisse sowie die chemischen Eigenschaften und die Viskosität des zu fördernden Mediums zu beachten. Auch die Druckbedingungen sind wichtig, insbesondere in explosionsgefährdeten Umgebungen.

Wir greifen bei der Auslegung auf herstellerspezifische Pumpenauslegungssoftware zurück und unsere Experten berücksichtigen selbstverständlich, je nach Bedarf, auch ATEX-Zonen.

Hersteller

CSF Inox S.p.A.
Flotronic

FAQs – Wichtige Fragen

Die realisierbaren Drücke sind relativ hoch und können bis zu 150 bar erreichen. In den meisten Fällen sind jedoch Drücke zwischen 1 und 5 bar gefordert.
Die Pumpen sind für die Zonen 2G und 3G geeignet. Durch den pneumatischen Antrieb sind Zündquellen im Vergleich zu Elektromotoren von Anfang an ausgeschlossen.
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