Wie gestaltet sich der Wirkungsgrad einer Kreiselpumpe?

Wie gestaltet sich eigentlich die Wirkungsgradkurve einer Kreiselpumpe? Diese Frage stellte ein neuer Mitarbeiter der schubag AG anlässlich seiner Einarbeitung. 

Wenn man die theoretisch vorhandene, hundertprozentige Nutzleistung einer Pumpe als Basis nimmt, können die Unterschiedlichsten Verluste bei einer Kreiselpumpe grafisch einfach, klar und verständlich dargestellt werden. Dieter Schenk, Pumpenfachtechniker beantwortete die Frage des Mitarbeiters anhand einer einfachen Skizze:

1. Hydraulische Verluste am Laufrad und Saugstutzen. Je mehr Widerstände das Fördermedium durchlaufen muss, desto höher sind die Verluste. 

2. Hydraulische Verluste der Spirale, resp. des Spiralgehäuses. Auch hier eine identische Situation. Je höher der zu überwindende Widerstand ist, desto höher der Verlust.

3: Radreibungsverlust entsteht durch Reibung der Seitenflächen des Laufrades an dem zu fördernden Fluid. 

4: Spaltverluste entstehen durch den notwendigen Spalt zwischen dem sich drehenden Laufrad und Gehäuse resp. bei vorhandenen Ausgleichsbohrungen für den Axialschubausgleich. Der Spaltstrom muss zusätzlich durch das Laufrad gefördert werden.

5: Äussere, resp. mechanische Verluste entstehen durch Verluste in Lagern, Kupplung, usw. Sie gehen nicht in das Fluid über.

Wenn man nun von der theoretisch vorhandenen Leistung die Verluste abzieht, resultiert die allgemein bekannte Wirkungsgradkurve und somit die Nutzleistung der Pumpe.

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